Von: luk
Enneberg – Eine im Sommer in Munt de Sennes in den Gadertaler Dolomiten entdeckte US-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am 3. April in einer stillgelegten Schottergrube in Enneberg erfolgreich entschärft und kontrolliert gesprengt. Die 227 Kilogramm schwere AN-M 64 enthielt über 100 Kilogramm Sprengstoff, darunter TNT.
Der Kampfmittelräumdienst des Zweiten Regiments der Sturmpioniere aus Trient begann um 8.40 Uhr mit dem Aufschneiden der Metallhülle, bevor der Blindgänger am Nachmittag in einer mit Sand gefüllten Grube zur Detonation gebracht wurde. Ein Sperrgebiet von 808 Metern wurde eingerichtet.
Da sich der Fundort in einem abgelegenen und unbewohnten Gebiet befand, waren keine Evakuierungen erforderlich. Neben den Sturmpionieren waren auch Carabinieri, die Agentur für Bevölkerungsschutz, das Rote Kreuz, die Freiwillige Feuerwehr und die Forststation St. Vigil an der „Operation Marebbe 2025“ beteiligt. Um 17.00 Uhr wurde der Einsatz erfolgreich beendet.
Blindgänger niemals berühren
Experten warnen eindringlich davor, gefundene Bomben oder Munition eigenständig zu bewegen. Blindgänger können durch Korrosion instabil werden und unberechenbar explodieren. Wer ein verdächtiges Objekt entdeckt, sollte sofort die Sicherheitskräfte informieren.
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