Gewalt in der Volta-Straße in Bozen

Abgeschoben und zurückgekehrt: Polizei greift Vorbestraften auf

Freitag, 25. Oktober 2024 | 09:17 Uhr

Von: mk

Bozen – In der Volta-Straße in Bozen hat eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen zwei Migranten die Polizei auf den Plan gerufen.

Den Beamten gelang es, den 34-jährigen Tunesier K. S. zu identifizieren und auf die Quästur zu bringen. Der Mann, der sich erst seit Kurzem in Bozen aufhält, erklärte, er wolle in Südtirol ein paar Freunde besuchen.

Bei seiner Überprüfung stellte sich allerdings heraus, dass der 34-Jährige über keine gültige Aufenthaltsgenehmigung verfügt und bereits vorbestraft ist. Die meisten der Vergehen wurden in der Emilia Romagna und dort vor allem in Bologna begangen. Dem Mann werden Wiederstand gegen die Staatsgewalt, Körperverletzung, Drogenhandel und Raubüberfall vorgeworfen.

Zudem war K. S. in der Vergangenheit bereits einmal in seine Heimat abgeschoben worden. Allerdings ist er dann wieder auf illegalem Wege nach Italien eingereist.

Wie es das Gesetz vorsieht, wurde er deshalb unmittelbar festgenommen. Quästor Paolo Sartori hat angesichts der Situation ein Dekret zu Abschiebung des 34-Jährigen unterzeichnet.

K. S. wurde im Anschluss in ein Abschiebezentrum nach Rom überstellt. Von dort soll er in das nächste Flugzeug nach Tunis gesetzt werden.

 

Bezirk: Bozen