Schießerei auf Parkplatz in Bozen Süd

Die Waffe ist noch immer nicht aufgetaucht

Samstag, 10. August 2019 | 09:47 Uhr

Von: mk

Bozen – Der 53-jährige Bozner Stefano Ferrari, der erst kürzlich in Bozen mit einer Pistole Schüsse abgefeuert hat, bleibt in Untersuchungshaft. Wie berichtet, hat er beim Haftprüfungstermin im Bozner Gefängnis am Freitag von seinem Recht zu schweigen Gebrauch gemacht. In der Zwischenzeit gilt es für die Ermittler, noch einige Fragen zu klären – unter anderem, wo sich die Waffe befindet.

Wie das Tagblatt Dolomiten schreibt, ist die Tatwaffe noch immer nicht aufgetaucht. Die Ermittler vermuten, dass einer der engsten Familienangehörigen von Ferrari sie verschwinden ließ. Angehörige von Ferrari waren mit ihm zur Interspar-Filiale gefahren.

Auch mehrere Patronenhülsen sind verschwunden. Unterschiedliche Zeugen sprechen von zwei bis vier Schüssen. Am Parkplatz sichergestellt wurde jedoch nur eine einzige Patrone.

Ein Vorteil für die Ermittler ist allerdings, dass der Vorfall von Überwachungskameras aufgezeichnet wurde. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 53-Jährigen versuchten Mord vor. Für die Rechtsanwälte Corrado Faes und Nicola Nettis, die Ferraris Verteidigung übernommen haben, ist diesbezüglich hingegen noch nichts geklärt.

Mehr lest ihr in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts Dolomiten!

 

Bezirk: Bozen