Landesrätin Ulli Mair lobt Quästor

Kältenotquartier: „Tägliche Randale verlangen nach Konsequenzen“

Donnerstag, 27. Februar 2025 | 12:32 Uhr

Von: mk

Bozen – Landesrätin Ulli Mair beklagt, dass abermals Probleme in Zusammenhang mit dem Kältenotquartier in Bozen entstanden sind, bei denen zuletzt ein Polizeibeamter tätlich angegriffen wurde.

„Die verfügbaren Plätze im Kältenotquartier sind zu reduzieren, weil diese in der jetzigen Form in den Wintermonaten Obdachlose aus anderen Provinzen anziehen, sodass sich erhebliche soziale und sicherheitspolitische Probleme ergeben, die das ganze Quartier betreffen. Die Plätze sind nicht nur zu reduzieren, sondern es ist strikt dafür Sorge zu tragen, dass nur jene Obdachlosen längerfristig Einlass erhalten, die sich über mehrere Monate bereits im Land aufgehalten haben. In der jetzigen Form werden Obdachlose aus den umliegenden Provinzen angezogen, die, sobald es wärmer wird, wieder das Weite suchen und teilweise fragwürdigen Geschäften nachgehen. Es ist darüber hinaus mehr als fragwürdig, dass Obdachlose und Randalierer einen Raum mit Arbeitern teilen müssen, sodass diejenigen, die effektiv einer Arbeit nachgehen, bedrängt und gestört werden“, schreibt Landesrätin Ulli Mair.

Dem Quästor Paolo Sartori sowie den angegriffenen Polizeibeamten gehöre die volle Solidarität. „Wenn Bewohner des Kältenotquartiers nicht nur die Ruhe stören und randalieren, sondern sogar so weit gehen, das Polizeiauto zu attackieren und Polizeibeamte tätlich anzugreifen, dann haben die Täter jedes Gastrecht verwirkt und wir müssen über harte Konsequenzen debattieren!“, urteilt Landesrätin Ulli Mair. Die Verhaftung und Ausweisung, die durch Quästor Paolo Sartori beantragt wurden, seien begrüßenswert.

Bezirk: Bozen

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