Von: mk
Bozen – Eine brennende Kerze in einer Kürbislaterne mit unheimlicher Fratze ist ein Klassiker zu Halloween. Doch wenn man nicht ein paar grundlegende Sicherheitsmaßnahmen beachtet, wird aus dem Spaß schnell Ernst. Südtirols Freiwillige Feuerwehren haben auf Facebook einen Appell lanciert.
Der Brauch, dass Kinder verkleidet von Haus zu Haus ziehen und mit dem Spruch “Süßes oder Saures” Schabernack androhen, ist aus den USA längst zu uns herüber geschwappt. Auf Halloween-Partys verkleiden sich auch Erwachsene möglichst gruselig.
Ein wesentliches Element, das dazu gehört, sind ausgehöhlte Kürbisse, die vermutlich auf eine irische Legende zurückgehen: Ein böser Hufschmied namens Jack fand nach seinem Tod keine Aufnahme in den Himmel, hießt es. Doch auch den Teufel hatte der Halunke ausgetrickst, so dass dieser keinen Zugriff auf seine Seele bekam. So blieb ihm nur ein Stück glühender Kohle, das er in eine ausgehöhlte Rübe legte. Mit dieser Lampe soll er noch heute durch die kalten Nächte irren.
Da die Rübe in Nordamerika nicht heimisch war, stießen die Neuankömmlinge als Ersatz auf den Kürbis.
Auch in vielen Häusern Südtirols werden Kürbisse auf ähnliche Weise geschnitzt und ausgeleuchtet. Die Freiwilligen Feuerwehren erinnern aber der daran, stets ein wachsames Auge darauf zu haben. „Achtung: Kerzen – auch wenn sie in den schönen Kürbissen leuchten – nicht unbeaufsichtigt brennen lassen!“, lautet der Appell, der auf Facebook veröffentlicht wurde.
Die Botschaft klingt lustig, hat aber einen ernst gemeinten Hintergrund: Klar soll man feiern – allerdings ohne dabei unvorsichtig zu werden.