Frau verliert 13.000 Euro

Perfider Betrug in Meran – und auch euch kann es treffen

Mittwoch, 26. Februar 2025 | 10:22 Uhr

Von: luk

Meran – Eine 55-jährige Frau aus Meran ist Opfer eines perfiden Betrugs geworden. Die Täter gaben sich als Polizisten aus und brachten sie dazu, über 13.000 Euro auf ein ausländisches Konto zu überweisen.

Der Betrug begann mit einer Textnachricht auf das Mobiltelefon der Frau. Darin wurde sie über einen angeblichen Betrugsversuch auf ihrem Bankkonto informiert. Sie kontaktierte die angegebene Nummer und sprach mit einem vermeintlichen Bankmitarbeiter, der ihr ankündigte, dass die Quästur Bozen sie bald anrufen würde, um ihr weiteres Vorgehen zu erklären.

Kurz darauf erhielt sie tatsächlich einen Anruf – scheinbar von der offiziellen Nummer der Quästur. Der Anrufer stellte sich als Polizeibeamter vor und riet ihr, ihr Geld sofort auf ein „sicheres Konto“ zu überweisen. In gutem Glauben führte die Frau die Transaktion aus und überwies die Summe auf ein ausländisches Konto.

Die Staatspolizei ermittelt nun in der Sache, um die Täter zu identifizieren. Fälle dieser Art häufen sich laut Quästur in letzter Zeit, weshalb die Polizei verstärkt auf die Gefahren solcher Betrugsmaschen hinweist.

Die Bevölkerung wird dringend zur Vorsicht aufgerufen: Behörden und Banken fordern niemals telefonisch zu Geldüberweisungen auf. Im Zweifelsfall sollte immer die Polizei über die Notrufnummer 112 kontaktiert werden.

Bezirk: Burggrafenamt

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