Von: luk
Kiew – Aus der ukrainischen Hauptstadt kommen in diesen Stunden bedenkliche Bilder. Truppenverbände aus Russland sollen bereits rund um und in Kiew unterwegs sein. Es gab Raketenbeschuss aus der Luft. Auch zivile Ziele wurden beschossen, wie TV-Bilder belegen. Die Bevölkerung sucht Schutz in Kellern und U-Bahn-Schächten.
Dass es einen Krieg ohne zivile Opfer nicht gibt, zeigt auch dieses Video, das aus der Region Kiew stammen soll. Ein Panzer russischer Bauart fährt in das Auto eines Zivilisten auf der Gegenfahrbahn. Zuvor wurde in dem Straßenzug geschossen. Ob der Panzer absichtlich gegen das Auto fährt oder ob es sich um eine Verkettung unglücklicher Umstände handelt, ist unklar.
Der ältere Mann überlebt den Horror-Crash aber wie durch ein Wunder. Der Schrecken ist in seinem Gesicht deutlich abzulesen, während Helfer versuchen, ihn aus dem Wrack zu befreien.
A video from earlier today showing Russian troops getting ambushed by Ukrainian territorial forces in Oblon, #Kyiv.#Ukraine #Russia pic.twitter.com/3LDqyhh9qw
— AEROSINT Division PSF (@PSFAERO) February 25, 2022
Dass die russischen Truppen nur wenig Skrupel haben, zeigt auch dieses Video.
100.000 Menschen auf der Flucht
Indes sollen 100.000 Menschen vor dem Krieg auf der Flucht sein. Viele Menschen versuchen jetzt, Hals über Kopf aus der Ukraine zu flüchten. An den ukrainischen Grenzen bilden sich lange Autokolonnen. Lange Schlangen gibt es auch vor Zug- und Busbahnhöfen, Geldautomaten, an den Tankstellen und vor Apotheken. Mehrere EU-Staaten haben sich bereit erklärt, Flüchtlinge aus der Ukraine und Verletzte aufzunehmen.