60 Stipendien für Europa und Großbritannien

Trentino-Südtirol investiert in die Jugend

Donnerstag, 03. April 2025 | 14:49 Uhr

Von: Ivd

Bozen – Die Regionalregierung hat die Rangliste für die Zuweisung von 59 Stipendien für den Besuch einer Oberschule in der Europäischen Union und im Vereinigten Königreich im Schuljahr 2025/2026 genehmigt.

Die Stipendien richten sich an verdienstvolle und finanziell benachteiligte Schüler und ermöglichen diesen den Zugang zu einer hochwertigen Schulbildung ohne finanzielle Hindernisse. Damit bestätigt die Autonome Region Trentino-Südtirol ihren Einsatz für das Recht auf Bildung und die Gewährleistung der Chancengleichheit für Schüler in der Region.

Dieses Jahr haben sich 97 Schüler für das Stipendium beworben. 71 Bewerbungen waren zulässig, drei davon wurden von Schülern mit bescheinigten spezifischen Lernstörungen eingereicht.

31 Stipendienempfänger kommen aus der Autonomen Provinz Trient (19 Mädchen und zwölf Jungen), 28 aus der Autonomen Provinz Bozen (19 Mädchen und neun Jungen).

Der Präsident der Region, Arno Kompatscher erklärte: „Die Gelegenheit eines Schulbesuchs im Ausland ist eine einmalige Lebenserfahrung, die es jungen Menschen möglich macht, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen. In die Bildung unserer Jugend zu investieren, bedeutet in den Zusammenhalt Europas zu investieren, der sich auf dem gegenseitigen Kennenlernen und dem interkulturellen Dialog gründet.“

Der Regionalassessor für europäische Integration Angelo Gennaccaro betonte: „Dank dieser Möglichkeit können unsere Jugendlichen neue Erfahrungen machen, die sie wachsen und reifen lassen. Sie erhalten die Gelegenheit, neue Sprachen zu lernen und ihren Blick auf die Welt zu erweitern. Die Auslandserfahrung wirkt sich also nicht nur positiv auf die Bildung aus, sondern ist auch eine Chance für die persönliche Entwicklung, um mit anderen Gemeinschaften und Kulturen in Kontakt zu treten und zu kommunizieren. Ich bin stolz darauf, dass diese Möglichkeit nun auch Schüler nutzen können, die häufig durch ein leistungsorientiertes Schulsystem benachteiligt sind. Es ist unsere Pflicht, allen die gleichen Chancen zu bieten, damit sie wachsen und ihr Potenzial entwickeln können.“

Bezirk: Bozen

Kommentare

Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden

Kommentare anzeigen