Von: luk
Rom – Die renommierte Papierfabrik, Paolo Pigna in Alzano Lombardo, beendet ihre geschäftliche Kooperation mit der prominenten italienischen Influencerin Chiara Ferragni. Hintergrund dieser Entscheidung sind laufende Ermittlungen der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit Betrugsvorwürfen im Pandoro-Skandal.
Die Führung von Pigna gab bekannt, dass diese Maßnahme im Einklang mit dem ethischen Kodex des Unternehmens erfolge. Die Regeln, die auf der offiziellen Website einsehbar sind, untersagen die Zusammenarbeit mit Personen, die von offiziellen Behörden aufgrund nicht ethischen oder gesetzwidrigen Verhaltens bestraft wurden. Das Unternehmen setze damit ein Zeichen für ihre Integrität und ethische Grundsätze.
Chiara Ferragni, die italienische Influencerin mit internationalem Bekanntheitsgrad und rund 30 Millionen Followern auf Instagram, steht unter dem Verdacht des unlauteren Wettbewerbs im Zusammenhang mit angeblichen Wohltätigkeitsaktionen. Sie soll sich persönlich bereichert haben, indem sie Pandoro-Produkte von Balocco unter dem Vorwand des Spendens für einen guten Zweck verkaufte. Trotz ihrer Entschuldigung und der nachträglichen Spende an eine Kinderkrebsstation ermittelt die Staatsanwaltschaft weiterhin. Auch bei anderen von Ferragni beworbenen Produkten mit vermeintlichem Wohltätigkeitsaspekt werden Zweifel laut.
Diese Entwicklung wirft einen Schatten auf die erfolgreiche Karriere von Chiara Ferragni, die gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Rapper Fedez, im Internet beträchtliche Einnahmen durch die Vermarktung von Produkten erzielt.