Von: luk
Gavardo – Es war ein Samstagnachmittag, den ein 32-jähriger Mann aus der Gegend von Salò am Gardasee wohl so schnell nicht vergessen wird – und das nicht wegen eines romantischen Ausflugs oder einer kulinarischen Entdeckungstour. Nein, es war der Tag, an dem er sich spontan entschloss, den historischen Ortskern von Gavardo mit einem sehr persönlichen „Beitrag“ zu bereichern. Leider verstand die Polizei in dieser Sache keinen Spaß, sondern sah einen klaren Fall von „öffentlicher Unanständigkeit“ vorliegen.
Die Szene spielte sich in unmittelbarer Nähe der Hauptstraße ab, wo der Mann – möglicherweise unter dem Einfluss von Alkohol – ertappt wurde, wie er seine Blase entleerte. Zwei Polizeistreifen beobachteten das Geschehen und griffen prompt ein. Das Resultat? Eine saftige Geldstrafe in Höhe von 3.300 Euro, was umgerechnet etwa zwei durchschnittlichen Monatsgehältern entspricht. Obendrauf gab es ein 48-stündiges Aufenthaltsverbot für die Innenstadt, was dem Mann sicherlich genug Zeit gab, über seine Handlungen nachzudenken.
Wie die lokale Zeitung „Bresciaoggi“ berichtet, handelt es sich dabei keineswegs um ein Kavaliersdelikt. Auch wenn das Urinieren in der Öffentlichkeit als Ordnungswidrigkeit gilt, sehen die Behörden bei Wiederholungstätern rot: Im schlimmsten Fall droht ein einjähriges Aufenthaltsverbot für den Ortskern – was in Gavardo, einem charmanten Städtchen mit über 12.000 Einwohnern, einer kulturellen Verbannung gleichkäme.
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23 Kommentare auf "Gardasee: Goldener Preis für Erleichterung auf offener Straße"
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Wird ein Einheimischer bestraft ist das ein Verbrechen. Wärs ein Ausländer würde die ganze Horde zum Skandal und Ausweisung schreien!
@os.. wann wird oder wurde ein ausländer wegen so etwas bestraft? zb in bozen?
Oswi@ Blödsinn, du verstehst gar nix.. du hast nicht begriffen, dass die Gesetze nicht für alle gleich sind! Wäre es eine Fachkraft gewesen, so wie es im Bahnhofspark in Bozen täglich passiert, passiert gar nix… Fachkräfte haben Narrenfreiheit…
do geats nit um einheimisch oder ausländer, do geats um de höhe der strofe, de kassiert werd, de, a wenn des ummergepinkel gstroft wern muaß, lei de zohln wern de des geld hobn und de, de, ohngeblich nix hobn, stroffrei ausgien, wie zb. de vom bozner bohnhofpark!
@OSWI diese Strafe können sie nur einen einheimischen aufbrummen, die Migranten oder Ausländer können sowas gar nocjt bezahlen
jo spinn mor komplett?? die Strafe isch vun mir aus gsechn absolut net verhältnismäßig…
Wie viel müssen unsere Fachkräfte im Bahnhofspark in Bozen und dem Rest der Stadt bezahlen wenn Sie sich erleichtern?
Wenn ich nach dem Besuch des Weihnachtsmarktes einen Baum im Bahnhofspark “dünge” bekomme ich sicher eine Strafe…. (auch berechtigt,- es gibt ja andere hygienischere Möglichkeiten sich zu erleichtern)
Das Gesetz ist wohl doch nicht für jeden gleich
Man kann jedes Problem in Verbindung zu Ausländern bringen.
Warum eigentlich? Weils in euren Köpfen nur EIN Problem gibt? Ausländer raus?!
Anstatt die Sinnhaftigkeit so einer Strafe zu diskutieren, die Höhe usw. werden wieder andere gesucht.
Ihr seit absolut lächerlich! Wer in Bozen wild pinkelt wird AUCH bestraft und das JEDER!
Student@ ganz richtig, deswegen sollte die Schrift auf den Gerichten heißen: La Legge non é ugali per tutti, dann wäre es richtig!
Daß ein Einheimischer und keine neue Fachkaft aus dem Ausland bestraft wurde war mir bereits klar als ich die Titelzeile las
Es kommt immer darauf an, wer sich erleichtert 🤔
3300 Euro? sebm kenn se in Buazn afn Bahnhofspark glei unhebm, is Problem isch la, daß se fa die sebm nichts kriagn😅
Guet gell, wenn sie bei olle so genau zuischaugetn, zem kannsch in Bohnhofspark in Bozen Mio’s mochen …
nicht nur dort, die erleichtern sich in jeder ecke oder auch an sichtbaren stellen und die hinterlassenschaften werden erst mit dem darauffolgenden regen weggeschwemmt. alles selbst gesehen. strafen? haha, die doch nicht
Wenn er niemanden belästigt hat (das nimmt der nächste Regen schon wieder mit) ist die Strafe ganz schön überzogen.
Sebbn meggnse woll schaugn dassnse olla dowischn dobei, in Boazn zentrum ungfong, obbo sebbn wearnse woll weg schaugn…
😢obo boll die Hunde af die Mauern augn fetzn ❗❓das stinckt do isch man still 😢u.des isch Unhiegenisch u.u. olles ungerecht u so a grSumme zu zohln ohne Worte ❗😢😢👎
So ein Witz.
Solch hohe Strafen stehen in keinem Verhältnis zu den Banden die sich in Bozen rumtreiben.
Ein Menschliches Bedürfniss, natürlich hätte er das auch 10 m neben der Strasse verrichten können.
Trotzdem unrealistisch.
da sind sie zur Stelle , aber am Bahnhofs Park in Bozen kann jede tun und lassen was er will
fürs urinieren gibt es 3200 euro strafe, fürs dealen von drogen nach langer langer zeit mal eine anzeige
Grundsätzlich richtig, aber, ABER(!) wenn jemand stiehlt, handgreiflich wird, mit Messern herumsticht, sich sexuell vergreift, etc. passiert… nichts, er wird auf freiem Fuß angezeigt und dann… gut die meisten dieser Herrschaften dürften im Zweifelsfall auch keine 3.300 Euro haben, es gäbe aber die Möglichkeit gemeinnütziger Arbeit… diese Gesetzte und deren Anwendung stehen in keinem Verhältnis mehr.
PS.: Die Ordnungshüter könnten demnach im Bahnhofspark Rekordgewinne machen, die “öffentliche Erleichterung” bestimmter Mitbürger dort, dürfte die Stadt Bozen dann geradezu reich machen! 😂
Die Gemeinde muas a öffentlichen Aport bauen !! Mit apor strofn. !!