Papst Franziskus könnte sich wieder öffentlich zeigen

Papst könnte sich am Sonntag wieder öffentlich zeigen

Freitag, 04. April 2025 | 17:28 Uhr

Von: apa

Papst Franziskus erholt sich weiter von seiner Lungenerkrankung und dem damit verbundenen fünfwöchigen Aufenthalt im Krankenhaus. Die Ärzte stellten Verbesserungen bei der Atmung und Sprechfähigkeit des 88-Jährigen fest, wie der Vatikan am Freitag mitteilte. Das Kirchenoberhaupt könnte sich am Sonntag sogar öffentlich zeigen.

Sonntagsgebet “unter veränderten Umständen”

Das nächste Sonntagsgebet dürfte unter “veränderten Umständen”, also anders als an den vergangenen Sonntagen, stattfinden, hieß es. Zuletzt war die kurze Ansprache zum Angelus-Gebet, das der Papst in der Regel am Sonntag zu Mittag öffentlich betet, lediglich in schriftlicher Form veröffentlicht worden.

Die Entzündungswerte bei Franziskus seien weiter zurückgegangen, hieß es. Der 88-Jährige erhalte weiterhin seine medikamentöse Behandlung sowie Physiotherapien für Atmung und Motorik. Gleiches gelte für Sauerstoffgaben – hohe in der Nacht, niedriger dosierte am Tag.

Franziskus hatte das Krankenhaus am 23. März verlassen, nachdem er während seines Aufenthalts in der Gemelli-Klinik in Rom zweimal beinahe gestorben wäre. Um sich weiter zu kurieren, kehrte der Papst in den Vatikan zurück.

Vatikanischer Außenminister telefonierte mit Lawrow

Der vatikanische Sekretär für die Beziehungen zu den Staaten, Paul Richard Gallagher, hat am Freitag ein telefonisches Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow geführt. “Der Dialog war dem allgemeinen Rahmen der Weltpolitik gewidmet, mit besonderem Augenmerk auf die Situation des Krieges in der Ukraine und auf einige Initiativen, die darauf abzielen, die Kriegshandlungen zu stoppen”, heißt es in einer Presseaussendung des Vatikans.

“Die Bereitschaft des Heiligen Stuhls, sein humanitäres Engagement in Fragen des Gefangenenaustauschs fortzusetzen, wurde ebenfalls bekräftigt”, hieß es. Schließlich wurden auch “einige Fragen des religiösen Lebens und insbesondere die Situation der katholischen Kirche in der Russischen Föderation erörtert”.

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