Von: APA/dpa
Der Iran zieht einem Medienbericht zufolge wegen der verstärkten US-Luftangriffe gegen die von Teheran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen eigenes Militärpersonal aus dem Land ab. Man fahre die Unterstützung für ihre “Stellvertreter” in der Region zurück, um sich auf die direkten Bedrohungen durch die Regierung von US-Präsident Donald Trump zu konzentrieren, zitierte der britische “Telegraph” einen namentlich nicht genannten ranghohen iranischen Beamten.
In den vergangenen Tagen haben sich die Spannungen zwischen dem Iran und den USA erneut verschärft. Das Pentagon baut seine Streitkräfte in Nahost laut US-Medien derzeit rapide aus. Irans Rückzug aus dem Jemen diene dazu, eine mögliche Eskalation zu vermeiden, falls ein iranischer Soldat bei US-Luftangriffen im Jemen getötet werde, berichtete der “Telegraph” unter Berufung auf den Beamten. Trump hatte dem Iran damit gedroht, dass jeder Schuss, der von den Huthi abgefeuert werde, künftig als Angriff des Iran selbst angesehen werde. Die Miliz gehört mit der libanesischen Hisbollah und der palästinensischen Hamas zur sogenannten “Widerstandsfront” des Irans gegen den Erzfeind Israel.
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