Von: apa
Die ÖSV-Adler haben das Podest auch im zweiten Vikersund-Skifliegen verpasst. Stefan Kraft landete am Sonntag 2,7 Punkte hinter dem Japaner Ryoyu Kobayashi auf Rang vier. Den Sieg nach nur einem Durchgang sicherte sich in überlegener Manier der Slowene Domen Prevc, der auf 247 Meter segelte. Der zweitplatzierte Deutsche Andreas Wellinger gewann die Raw Air. Jan Hörl machte als Sechster weiteren Boden auf Gesamtweltcupleader Daniel Tschofenig gut, der nur 15 wurde.
Hörl fehlen bei noch drei ausstehenden Bewerben 94 Punkte auf Tschofenig. “Ich versuche, ihn ein bisschen zu ärgern, doch er ist doch noch sehr weit weg. Wir werden sicher darum fighten”, sagte Hörl. Der Salzburger war mit seinem Sprung auf 218,5 m “megahappy”, in der Raw-Air-Wertung wurde er als bester Österreicher Fünfter.
Der achtfache Saisonsieger Tschofenig (203,5) kam neuerlich nicht perfekt ins Fliegen. “Schade. Es wird ein enger Kampf mit Jan. Ich muss besser springen, um mitzuhalten, es wird sicher spannend werden”, sagte Tschofenig über das Saisonfinale. Die nächste Station ist kommendes Wochenende Lahti, anschließend geht es zum traditionellen Flugabschluss nach Planica.
Der am Samstag sechstklassierte Kraft (228,5) bedauerte den unglücklichen Ausgang mit dem knappen Verpassen des Podestplatzes. “Der Flug hat sich sehr cool angefühlt. Ich ärgere mich aber schon ein bisschen, es wäre wieder mal Zeit gewesen für ein Stockerl, das hätte ich mir verdient”, sagte Kraft. Gegen Prevc wäre aber sowieso kein Kraut gewachsen gewesen, so der Salzburger.
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