Von: apa
Die rot-weiß-roten Langläufer Benjamin Moser und Magdalena Scherz sind bei der Nordischen Ski-WM in Trondheim im Viertelfinale des Skating-Sprints ausgeschieden. Moser kam in seinem Lauf zu Sturz und musste sich mit dem 28. Platz begnügen. Scherz belegte bei ihrem WM-Debüt am Ende den 20. Rang. Die ersten Goldmedaillen bei den Titelkämpfen in Norwegen holten sich am Donnerstag vor vollen Rängen der norwegische Topfavorit Johannes Hösflot Kläbo und die Schwedin Jonna Sundling.
Moser verhakte sich an Position zwei liegend mit dem Norweger Matz William Jenssen und hatte damit keine Chance auf das angepeilte Halbfinale bzw. Finale. “Die Wahrscheinlichkeit wäre heute relativ groß gewesen. Es ist sehr bitter”, sagte der 27-jährige Tiroler, der bei seiner vierten WM-Teilnahme erstmals im Sprint-Viertelfinale gestanden war. “Ich bin gut gestartet und bin genau dort gewesen, wo ich sein wollte. Dann ist mir der Kollege leider auf den Ski gestiegen. Ich konnte nicht weiter rechts laufen. Scheiße gelaufen, aber da kann man jetzt nichts mehr machen.”
Zuvor hatten Michael Föttinger (45.) und Lukas Mrkonjic (128.) die Top 30 in der Qualifikation klar verpasst. Besonders bei Mrkonjic war die Enttäuschung im Zielraum groß, der 26-jährige Salzburger verlor wegen eines Bauchflecks viel Zeit. Kläbo bescherte dem Gastgeberland vor stimmungsvoller Kulisse im Granåsen Skisenter indes die erste Goldmedaille in Trondheim, für den 28-jährigen Langlauf-Star war es die insgesamt zehnte WM-Goldene. Die 30-jährige Sundling feierte vor den Augen des schwedischen Königspaares überlegen ihren dritten WM-Titel in Serie.
Scherz bei Debüt zufrieden
Scherz hatte sich als 24. für die K.o.-Läufe qualifiziert und damit ihr Ziel erreicht. “Gestern habe ich von einer Top-20-Platzierung gesprochen, das habe ich auch geschafft. Im Großen und Ganzen bin ich echt sehr zufrieden mit meiner ersten WM”, sagte die 23-Jährige, die in ihrem Heat den vierten Platz belegt hatte. Im Teamsprint am kommenden Mittwoch wird Scherz noch mit Katharina Brudermann in der klassischen Technik antreten.
Zwei skandinavische Medaillenkandidaten fehlten unterdessen verletzungsbedingt. Die Schwedin Linn Svahn verpasst wegen einer bei einem Trainingssturz am Vortag erlittenen Gehirnerschütterung die gesamte WM. Norwegens Erik Valnes musste aufgrund einer Rückenblessur passen, er könnte aber bei den nächsten Bewerben wieder zum Einsatz kommen. Zudem fielen etliche gemeldete Teilnehmer erkrankt aus.
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