Von: apa
Alexander Owetschkin hat einen der prestigeträchtigsten Rekorde in der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL eingestellt. Der 39-jährige Stürmer der Washington Capitals traf am Freitag (Ortszeit) beim 5:3-Heimsieg gegen die Chicago Blackhawks zweimal und hat nun 894 Tore im NHL-Grunddurchgang erzielt. Der Russe zog damit mit Wayne Gretzky gleich. Der Kanadier hat zwischen 1979 und 1999 ebenfalls 894 Treffer verbucht.
“Das ist okay, darum geht es im Sport. Alex ist großartig für den Sport, für Washington und sein Land. Das ist wunderbar”, sagte der in Washington anwesende Gretzky noch während des Matches. “Ich bin stolz auf ihn. Er ist etwas Besonderes”, ergänzte der 64-Jährige. Owetschkin bezeichnete die Anwesenheit Gretzkys als “riesige Ehre” und war nach seinem 1.486 Spiel überglücklich. “Das ist etwas ganz Besonderes, ein historischer Moment”, sagte Owetschkin, der sich freute, den Meilenstein “zu Hause, vor Familie, Freunden und Fans” geschafft zu haben. “Das bedeutet mir sehr viel.” Am Sonntag (18.30 Uhr/MESZ) hat der Capitals-Torjäger im Auswärtsspiel gegen die New York Islanders die Gelegenheit, zum alleinigen Rekordhalter aufzusteigen.
Gegen die Blackhawks traf Owetschkin in der 47. Minute im Powerplay ins kurze Kreuzeck zur 4:3-Führung und wurde nach seinem 41. Saisontor von seinen Teamkollegen in einer Jubeltraube begraben. Die Heimfans in der Arena feierten den Angreifer mehrere Minuten frenetisch. Zuvor hatte er in der vierten Minute aus kurzer Distanz das erste Tor der Begegnung erzielt. Nach der Schlusssirene wurde Owetschkin unter Applaus gewürdigt, die Fans, darunter seine beiden Söhne, skandierten “Ovi, Ovi”.
Kasper traf bei Detroit-Sieg
Ebenfalls einen erfolgreichen Tag erlebte Marco Kasper. Der Kärntner erzielte beim 5:3-Erfolg seiner Detroit Red Wings gegen die Carolina Hurricanes den Treffer zum 2:0 (9.), womit der 20-Jährige nun bei 16 Saisontoren und 15 Assists hält. Die Red Wings bleiben im Play-off-Rennen in der Eastern Conference, der Rückstand auf die achtplatzierten Montreal Canadiens beträgt sieben Spiele vor Ende des Grunddurchgangs vier Punkte.
Die Minnesota Wild kassierten mit Marco Rossi indes die vierte Niederlage in Serie. Die Mannschaft des 23-jährigen Vorarlbergers musste sich bei den New York Islanders 1:3 geschlagen geben. Damit bleibt Minnesota bei noch fünf ausstehenden Partien auf dem achten Platz in der Western Conference, der noch für die Play-offs berechtigt.
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