Von: APA/sda
Remco Evenepoel ist am Karfreitag, viereinhalb Monate nach seinem schweren Trainingssturz, die perfekte Rückkehr in den Rennbetrieb gelungen. Der belgische Radrennfahrer und Doppel-Olympiasieger von Paris gewann den Pfeil von Brabant nach 162,6 Kilometern in Overijse vor seinem Landsmann Wout van Aert. Die beiden Einheimischen hatten 50 Kilometer vor dem Ziel angegriffen und kamen mit 27 Sekunden Vorsprung auf die ersten Verfolger im Brüsseler Vorort an.
Evenepoel erlitt vor gut vier Monaten mehrere Brüche, eine Lungenprellung und eine Luxation des Schlüsselbeins, nachdem er in die offene Tür eines belgischen Postwagens gekracht war. Obwohl die rechte Schulter am Freitag noch dick bandagiert war, beeindruckte der 25-Jährige. “Ich bin selber überrascht”, sagte Evenepoel. “Ich bin vor allem zufrieden mit meinem Schlusssprint.”
Weiter geht es für Evenepoel in den kommenden Tagen mit den Frühjahrsklassikern in den Ardennen, dem Amstel Gold Race am Sonntag, der Flèche Wallone am Mittwoch und Lüttich-Bastogne-Lüttich am Sonntag in einer Woche.
Christina Schweinberger im Frauen-Rennen nicht im Ziel
Im Frauen-Rennen über 125,7 km siegte die Italienerin Elisa Longo Borghini (UAE) nach 3:07:37 Stunden sechs Sekunden vor Marianne Vos (NED/Visma). Österreichs Teilnehmerin Christina Schweinberger (Fenix) kam nicht ins Ziel.
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