Von: apa
Nach dreiwöchiger Verletzungspause wieder mit Jakob Pöltl in den Reihen haben die Toronto Raptors am Mittwoch (Ortszeit) in der National Basketball Association (NBA) eine weitere Niederlage einstecken müssen. Der Center aus Wien verzeichnete beim 91:111 auswärts gegen die Indiana Pacers zehn Punkte, fünf Rebounds und zwei Assists. Er war 24:22 Minuten im Einsatz.
Nicht wie kommuniziert eine Hüftprellung, sondern “ein Bauchmuskeleinriss beim Ansatz bei der Hüfte” habe ihn acht Spiele hintereinander verpassen lassen, verriet der Center vor dem Aufwurf in Indianapolis im Gespräch mit der APA. Zugezogen hatte er sich die Verletzung am 29. Jänner beim Auswärtssieg in Washington.
In Indianapolis sollte es Pöltl vorbehalten bleiben, sein Team mit dem Treffer zum 28:26 in der 14. Minute letztmals in Führung zu bringen. Danach hatte die von Tyrese Haliburton mit 33 Punkten und elf Assists angeführten Gastgeber das Geschehen auf dem Parkett im Griff. Immanuel Quickley war mit 18 Zählern der Topscorer bei Toronto.
Pöltl nach intensiver Partie “ein bissl müde”
Er habe sich “gut” gefühlt, sei aber noch nicht bei 100 Prozent und nach einer sehr intensiven Partie “ein bissl müde”, sagte Pöltl in der Kabine der Raptors. Es werde noch ein bis zwei Spiele brauchen, ehe er wieder voll im Rhythmus sei. Die Distanztreffer der Pacers, insbesondere von Haliburton und von Myles Turner, hätten “weh getan”. Coach Darko Rajakovic zeigte sich “sehr glücklich” über das Comeback seines österreichischen Centers. Er bezeichnete Pöltl einmal mehr als “sehr wichtigen Spieler für uns”. Am Freitag sind die Kanadier bei den Chicago Bulls zu Gast.
Der kommende Toronto-Gegner musste sich den LA Clippers vor eigenem Publikum 117:122 geschlagen geben. James Harden erzielte 30 Punkte für die Gäste. Zach Collins und Josh Giddey verbuchten je 21 Zähler aufseiten der Bulls. Die Detroit Pistons bezwangen die Boston Celtics mit 117:97 und beendeten eine Serie von sechs Siegen des Titelverteidigers. Malik Beasley verbuchte 26 Punkte. Er zeichnete damit hauptverantwortlich dafür, dass Detroit zum achten Mal hintereinander erfolgreich blieb.
Von Ernst Weiss / APA aus Indianapolis
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