In sechs Stunden so viele Kilometer wie möglich laufen

Ultra-Marathon im Safety Park

Sonntag, 16. Juli 2017 | 15:55 Uhr

Von: mho

Pfatten – Nur noch zwei Monate, dann wird die erste Ausgabe eines Strecke-Ultramarathons in Südtirol, der „Sechs Stunden Alto Adige/Südtirol“, im Safety Park in Pfatten ausgetragen. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren: Die ersten Anmeldungen treffen ein, darunter auch solche von bekannten Sportlern wie der Ultramarathon-Läuferin Francesca Innocenti für den Individualwettbewerb und dem Südtiroler Ultrarunner Hermann Achmüller für die Staffelwertung.

Die Rennstrecke, die beim Safety Park in Pfatten für den Ultramarathon am 17. September vorbereitet wurde, ist von der FIDAL zugelassen: Die Strecke ist flach und asphaltiert und somit perfekt, einen Rekord aufzustellen. Laut den offiziellen Vermessern der FIDAL beträgt die Strecke genau 1.085 Meter.

„Die International Association of Ultrarunners hat auf diese Weise die Konformität der Rennstrecke bestätigt, die komplett eben und asphaltiert sowie konform ist, was die Regeln des IAAF, also des Internationalen Leichtathletikverbands, betrifft. So sind die besten Konditionen für die Ultrarunnes garantiert, die dem Rennen teilnehmen werden, das in den Ultramarathon-Kalender Grand Prix IUTA 2017 aufgenommen wird“, sagt Renndirektor und italienischer Meister im 24-Stunden-Lauf 2013 Francesco Damiani.

Möglichst viele Kilometer in sechs Stunden laufen

Ziel eines Sechs-Stunden-Laufs ist es, in der vorgegebenen Zeit so viele Kilometer wie möglich zu laufen: Die derzeit besten Leistungen im Freien und auf den Rennbahnen, die auf der Liste IUTA/Fidal mit Stand von Dezember 2016 registriert sind (www.iutaitalia.it), haben in Italien Mario Ardemagni 2003 mit 90.400 Meter und Monica Carlin, die 2010 die 80 Kilometer tangierte (und noch mehr auf Straβe).
Wer weiß, ob es die Wetterbedingungen den Teilnehmern des „Sechs Stunden Alto Adige/Südtirol“ am 17. September ermöglichen, diese Spitzenwerte zu überbieten. „Die Rennstrecke und die Ausstattung sind bestens, um dieses Ziel zu erreichen“, ist Renndirektor Damiani überzeugt.

Für jeden Läufer gibt es ein dickes Startpacket. Auf die besten Athleten warten tolle Geldpreise. So bekommt der Bestplatzierte 500 Euro. Wer auf den zweiten Platz kommt, kann sich über 250 Euro freuen und wer Rang drei, vier oder fünf erreicht, bekommt ebenfalls eine Geldsumme.

Aber das Rennen am 17. September ist nicht den Superathleten vorbehalten. Parallel zum „Sechs Stunden Alto Adige/Südtirol“ haben die Organisatoren des „ASD Dribbling Bozen“ eine Staffettenwertung für Mannschaften, die jeweils 6 mal eine Stunde laufen, auf die Beine gestellt. Beteiligen können sich Mannschaften mit drei bis sechs Teilnehmern, von denen jeder eine Stunde bzw. maximal zweimal eine Stunde läuft. Prämiert werden die besten Staffeln der Männer, der Frauen und auch gemischter Staffeln.

Wer beim Sechs Stunden Alto Adige/Südtirol mitlaufen möchte, kann sich im Web unter www.6orealtoadige-suedtirol.com anmelden und über das Renn-Reglement informieren.