Preis für Broschüre

European Newspaper Award 2019: Sonntagsblatt erhält zwei Auszeichnungen

Mittwoch, 15. Januar 2020 | 13:11 Uhr

Von: luk

Bozen – Die Kirchenzeitung der Diözese Bozen-Brixen, „Katholisches Sonntagsblatt“, kann sich in Sachen Design und Konzept nicht nur mit anderen europäischen Wochenzeitungen messen, sondern hat teilweise auch die Nase vorn: Beim „European Newspaper Award“, dem größten Zeitungswettbewerb in Europa, erhielt es gleich zwei Auszeichnungen.

Der „European Newspaper Award 2019“ wurde bereits zum 21. Mal ausgetragen und berücksichtigte eingereichte Zeitungsseiten, die im Zeitraum von Oktober 2018 bis September 2019 erschienen sind. Seit dem Jahre 2002 nimmt auch die diözesane Kirchenzeitung an diesem Zeitungswettbewerb teil. Mit Erfolg – denn alljährlich heimst das „Katholische Sonntagsblatt“ Auszeichnungen in den verschiedensten Kategorien ein.

Preis für Broschüre

So auch diesmal: In der Kategorie „Cover- and Coverstory Weekly Newspaper“ („Titelseite und Titelgeschichte Wochenzeitungen“) wurde die Ausgabe vom 21. Juli 2019 mit einem „Award“ ausgezeichnet, in der ein „Sonntagsblatt“-Extra zu 50 Jahren Mondlandung enthalten war und deren Titelseite mit dem Bild von Neil Armstrongs Fußabdruck auf dem Mond Bezug darauf nahm.

Eine große und nicht minder freudige Überraschung ist der „Award“, der in der Kategorie „New Editorial Series. New Concepts“ („Neue redaktionelle Serien – Neue Konzepte“) zugesprochen wurde. Das „Sonntagsblatt“ hatte die Broschüre „Gesegnete Mahlzeit – Ein kulinarischer Streifzug durch die Pfarrküchen Südtirols“ eingereicht, die im Herbst 2018 anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen herausgegeben worden war. „Von 184 Zeitungen aus 25 Ländern gab es in den 20 Kategorien weit mehr als 4000 Einreichungen. Es ist also wirklich eine Auszeichnung, wenn man unter den Preisträgern ist“, sagt der Zeitungsdesigner Norbert Küpper, der für den „European Newspaper Award“ verantwortlich zeichnet. Ziel des Wettbewerbs ist laut Küpper, internationale Trends bei Zeitungen in Print und Online zu zeigen und den Austausch kreativer Ideen in Europa zu fördern.

Die Einreichungen wurden von einer 17-köpfigen Jury begutachtet, deren Mitglieder – Journalisten, Wissenschaftler und Designer – aus Spanien, Portugal, der Schweiz, den Niederlanden, Dänemark, Finnland, Griechenland und Deutschland stammten.

Der Jury wurden bei dieser 21. Auflage zudem 286 Online-Projekte aus elf Ländern vorgelegt. Laut Küpper wurden gegenüber dem Vorjahr deutlich mehr multimedia- und datenjournalistische Projekte eingereicht.

 

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