Null-Grad-Grenze in Südtirol über 3.000 Meter

Frühling vor Weihnachten: Nun stellt sich ein neues Phänomen ein

Sonntag, 24. Dezember 2023 | 10:18 Uhr

Von: luk

Bozen – Am 23. Dezember trauten viele beim Blick auf das Thermometer ihren Augen kaum. Knappe 20 Grad wurden zum Teil in Südtirol gemessen – etwa in Meran oder im Etschtal.

Auch im Vinschgau gab es zweistellige Temperaturen bei starkem Wind. In Tabland wurde etwa der Dorf-Christbaum umgerissen. In Ulten und Passeier verlegten umgestürzte Bäume die Straße.

Am Reschenpass war Tauwetter angesagt.

Kurzum: Es ist deutlich zu warm für die Jahreszeit und das trübt die weihnachtliche Stimmung.

Reschensee: Das Bild trügt. Tauwetter dominierte auch auf 1.500 Meter Meereshöhe

Zumindest soll laut dem Landesmeteorologen Dieter Peterlin der Wind ab heute nun langsam nachlassen und Tag für Tag schwächer werden.

Dafür stellt sich ein anderes Phänomen ein: “Jetzt zu Weihnachten dreht sich die Temperaturkurve um. Während es in den Tälern nun Tag für Tag etwas kälter wird, weil der Föhn nachlässt, steigen die Temperaturen auf den Bergen erst so richtig an. Am morgigen Christtag und am Stephanstag liegt die Nullgradgrenze auf 3000 Meter.”

Überwiegend sonnig, mild

Am Sonntag stellt sich zunächst eine Mischung aus Sonne und Schleierwolken ein. Am Nachmittag nimmt die Bewölkung von Norden her zu. Der Wind auf den Bergen schwächt sich ab.

Am Montag ist das Wetter recht sonnig mit vorübergehenden hohen Wolken. Mildes Wetter mit null Grad über 3000 Meter.

Auch am Dienstag herrscht sonniges Wetter, wobei sich die Wolken am Nachmittag etwas verdichten.

Am Mittwoch ist es meist sonnig mit nur harmlosen Wolken. Am Donnerstag nimmt die Bewölkung wahrscheinlich zu.

Bezirk: Bozen