Von: luk
Seit etlichen Jahren wird immer wieder darüber diskutiert, ob Vitamin D – auch das Sonnenvitamin genannt – Einfluss auf unsere Psyche hat und ob es gar Depressionen heilen oder zumindest lindern kann.
Aber was ist Vitamin D eigentlich? Streng genommen ist es gar nicht EIN Vitamin, sondern eine ganze Gruppe von Vitaminen. Allen gemein ist, dass sie fettlöslich sind. Und dass es so gut wie unmöglich ist, den täglich Bedarf allein über die Aufnahme aus der Nahrung zu decken. Die gute Nachricht ist, unser Körper ist in der Lage Vitamin D selbst zu produzieren. Das einzige, was er dazu benötigt, ist ausreichend Sonnenlicht.
Genau hier liegt eines der Probleme. Während der Herbst- und Wintermonate, also etwa von Oktober bis Februar, reicht die Sonneneinstrahlung bzw. die Sonnenintensität auf der Nordhalbkugel schlicht nicht aus. So kommt es, dass laut Robert Koch Institut etwa 45 Prozent aller Kinder und Jugendlichen und rund 56 Prozent der Erwachsenen in Deutschland nicht immer optimal mit Vitamin D versorgt sind.
Vitamin D spielt nachweislich eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Hirnbotenstoffen wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin. Fehlen diese Neurotransmitter kann das zu Unruhe, Nervosität, Schlafstörungen und Erschöpfung führen. Alles Symptome einer Depression. Und tatsächlich haben mehrere Studien gezeigt, dass bei Patienten mit Depression deutlich häufiger als in der Gesamtbevölkerung ein Mangel an Vitamin D vorliegt.
Also ist Vitamin D nun ein Heilmittel gegen Depressionen? Leider nicht. Ein indisches Forscherteam hat im Jahre 2020 eine Metastudie durchgeführt und dabei die Forschungsergebnisse von 61 Publikationen zusammengefasst. Zwar bestätigen die Studien den korrelativen Zusammenhang von Vitamin-D-Mangel und Depressionen, ein kausaler Zusammenhang ließ sich jedoch nicht nachweisen. Daher wird eine Behandlung mit Vitamin D nicht generell empfohlen.
Dennoch deuten laut dem Deutschen Ärzteblatt die Forschungsergebnisse darauf hin, dass Menschen mit Vitamin-D-Mangel ein erhöhtes Risiko haben, an Depressionen zu erkranken.
Zudem erfüllt Vitamin D eine Vielzahl von wichtigen Funktionen in unserem Körper. So fördert es die Aufnahme und Verarbeitung von Calcium und Phosphat, die für eine starke und gesunde Knochenstruktur unerlässlich sind. Darüber hinaus ist es an verschiedenen Stoffwechselfunktionen beteiligt und hat starken Einfluss auf das Immunsystem. Doch Vorsicht vor Selbstmedikation.
Eine Überdosierung kann laut RKI äußerst unschöne Nebenwirkungen haben. Sie führt zu einem erhöhten Calciumspiegel, welcher im ersten Schritt meist zu Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen führt. Werden diese Warnsignale nicht erkannt und der Mineralienhaushalt ins Gleichgewicht gebracht, können Herzrhythmusstörungen und schweren Nierenschäden die Folgen sein.
Lasst am besten euren Vitamin-D-Spiegel von eurem Arzt oder eurer Ärztin überprüfen und euch bei Bedarf geeignete Tabletten verschreiben.
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15 Kommentare auf "Vitamin D: Wunderwaffe gegen Winterdepressionen?"
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Man schreibt von unschönen Nebenwirkungen,aber man beschreibt nicht welche.
Es sind sich auch nicht alle einig darüber, ab wann das der Fall ist.
Hier nur EINE Meinung/Richtlinie
https://www.vitamind.net/dosierung/kur-anfangstherapie/
Die kleinen frei verkäuflichen Tabletten sind jedenfalls ungefährlich. Da ist so dermaßen wenig drin, dass es höchstens für einen kleinen Schubs reicht.
Für alles, was darüber hinausgeht, ist eine Beratung aber zu empfehlen.
Wenn man das Gefühl hat, and Vitamin D Mangelerscheinungssympthomen zu leiden, einfach mal einen Bluttest machen lassen und den Hausarzt aufsuchen.
frogsch in NG….do se kennt logisch wido amo a poor persönlich😉
Weil es schlicht keine,zumindest bis jetzt keine nachweislich,gibt.
Viele Ärzte sagen: eine Überdosierung ist schlicht NICHT möglich,da wir im Sommer im Sonnenschein mehrere bis zu 100.000 IE umwandeln,was man niemals mit Nahrung zu sich nehmen könnte…
@contro…..
den ganzen Bericht lesen. Am Ende stehen die Nebenwirkungen.
Vielleicht sollte man auch erwähnen, dass es inzwischen Mode geworden ist das 10-100 fache an Vitamin D künstlich zu zuführen. Mit auch schlimmen Nebenwirkungen. Da kenne ich persönlich Einige von ..!
NG@ un die wären?? ich nehme im Winter schon über jahre Vitamin D, mir gehts blendend und die Werte sind perfeckt
@Homelander Homi, ich wusste es, du ja nicht und das obwohl man es in 2 Minuten um Netz recherchieren kann.
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Vitamin_D/FAQ11.html#:~:text=Bei%20einer%20%C3%BCberm%C3%A4%C3%9Fig%20hohen%20Einnahme,Bewusstlosigkeit%20und%20Tod%20f%C3%BChren%20k%C3%B6nnen.
Es wäre so einfach… GRINS
Bevor man Meinungen und Wissen versucht runter zu machen, muss man sich absichern. Ich hab nen Beweis (Link) , du hast nur blöd gelabert.
@Homelander Übrigens, noch dazu, es ist nicht ausschlaggebend ob die Werte ok oder nicht sind, sondern ob man Probleme mit dem Mangel hat.
2. Fettnäpfchen!
Ich nehme gat nichts, kenne meine Werte nicht und mir gehts ja auch gut. Grins
Vit d… Konfusion komplett
Der eine sagt, erst unter 10 besteht Mangel, der andere sagt 20 reicht vollkommen aus…. Der nächste sagt 40 mindestens muss sein…. Und wieder der nächste behauptet, erst mit 100 fühlt man sich ausreichend gut…
…dann solltest du den Hausmeister deines Kondominiums fragen…
der weiß es ganz bestimmt!
Und darauf fällt dann Homi rein, nimmt Tabletten, wahrscheinlich und müsste gar nicht. Das is ja das lustige dran .
ba jedn wetto ausn gian gib et lei guita Laune , und wenn sem ano die sunne scheint , umso bessa
Zu viel Calcium…..bedeutet unter onderm a arterienverkolkung……. Es calcium staerkt it lei di knochn, logert sich a do o wo mans it braucht……Also vorsicht
viele schauen halt beim bahnhofspark vorbei……glaube deshalb, eine überdosis an vitamin „d“ ist auf jeden fall unschädlicher