Von: mk
Warschau – Vom 27. bis 28. Februar traf sich die Führungsspitze des Dachverbandes der europäischen Kammerorganisationen Eurochambres zur Präsidiums- und Budgetsitzung in Warschau. Organisiert wurde das Treffen von der polnischen Handelskammer. Die Präsidentschaftsmitglieder kamen zusammen, um die strategische Ausrichtung von Eurochambres zu besprechen. Auch der Präsident der Handelskammer Bozen und Vizepräsident von Eurochambres Michl Ebner nahm teil.
Eurochambres ist das größte Unternehmensnetzwerk in Europa, das 1.700 Handelskammern und mehr als 20 Millionen Betriebe aller Größen und Wirtschaftssektoren vertritt und für sie als gemeinsames Sprachrohr in der Europäischen Union fungiert.
Die Mitglieder des Präsidiums wurden bei der Sitzung in Warschau vom Präsidenten der Handelskammer Polen, Marek Kloczko begrüßt. Er gab den Anwesenden einen Einblick in die wirtschaftliche Situation seines Landes.
Der Präsident der Handelskammer Bozen und Vizepräsident von Eurochambres, Michl Ebner, sprach anschließend in seiner Rolle als Berichterstatter für EU-Projekte. Er betonte, dass es Eurochambres gelungen ist, erfolgreich an einer Vielzahl von EU-Projekten teilzunehmen, die sich positiv auf die europäischen Unternehmen auswirken. Die Projekte konzentrieren sich auf Schlüsselbereiche wie Kompetenzentwicklung, Nachhaltigkeit, Internationalisierung und den Binnenmarkt. Sie bilden die wesentlichen Säulen für das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Wirtschaftssystems.
„Um die Teilnahme von Eurochambres an EU-Projekten weiter auszubauen, benötigen wir qualifizierte Fachkräfte, die das Eurochambres-Projektteam unterstützen. Zudem muss die Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Partnern intensiviert und sichergestellt werden, dass Finanzmittel in Initiativen fließen, die es den nationalen Handelskammern und Netzwerken ermöglichen, ihre Ziele effektiv zu erreichen“, so Michl Ebner, Vizepräsident von Eurochambres und Präsident der Handelskammer Bozen.
Im Anschluss haben die Mitglieder der Präsidentschaft über die relevanten Leistungskennzahlen diskutiert, die zur Bewertung des Erfolgs und der Weiterentwicklung des Dachverbandes der europäischen Kammerorganisationen dienen. Zudem haben sich die Präsidentschaftsmitglieder über die jeweilige nationale Situation ausgetauscht.
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