"Das Publikum war begeistert"

IMS Architecture Talk von Daniel Libeskind

Donnerstag, 11. Oktober 2018 | 19:27 Uhr

Von: bba

Bozen/Brixen/Berlin – Drei Tage lang stand beim Bergfestival die Architektur zwischen Tal und Berg im Mittelpunkt des Geschehens. Damit zeigte Südtirol einmal mehr, dass es auch in der Architektur eine Schnittstelle zwischen Kulturen, der Berg- und Stadtarchitektur und verschiedenen Entwicklungen, durch Materialien wie Holz oder Marmor gibt.

Highlight der drei Tage langen IMS Architecture Days war sicherlich der gestrige Architecture Talk des weltweit bekannten Architekten Daniel Libeskind. Ihm gelang 1989 in Berlin mit dem Entwurf des Jüdischen Museums der Durchbruch und seither zählt der 1946 in Polen geborene Libeskind zu den wichtigsten und renommiertesten Architekten und Städteplanern der Welt.

Moderiert vom Brixner Pietro Polidori hat Libeskind im vollen Forumsaal das Publikum mit seinen Projekten und seiner Architektursprache begeistert. Auf die Frage, was er in Brixen bauen würde, antwortete er, dass nur Städte, die sich erneuern und es wagen, in neue Gebäude und moderne Projekte zu investieren, am Leben bleiben und langfristig existieren werden. Man muss weder Angst vor Veränderungen noch Scheu haben, das Neue neben historische Gebäude zu stellen. Eines Tages wird sogar das Neue Geschichte sein.

Neben dem Auftritt des Star-Architekten, der von Stahlbau Pichler präsentiert wurde, konnten Architekten und Architektinnen aus ganz Europa drei Tage lang in das IMS Motto „Meet.mountain.people.soul“ eintauchen. Der IMS Architecture.WALK führte die Teilnehmer auf die Schützhütte Tierser Alpl, die 2015 mit dem Südtiroler Architekturpreis ausgezeichnet worden ist. Bei der IMS Architecture Expo präsentierten sich Unternehmen aus allen Bereichen des Baugewerbes und informierten die Architekten über die neuesten Entwicklungen.

Zudem hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, das neue Firmengebäude des weltweit operierenden Unternehmens Durst, das preisgekrönte Restaurant Brix 0.1, sowie das einzigartige Baumhotel My Arbor zu besichtigen und sich mit den jeweiligen Architekten zu unterhalten.

Unterstützt wurden die IMS Architecture.DAYS von lvh, Pircher, Bernard Bau, ERLACHER, PROGRESS, Haitec, ProRamus, Frener und Reifer, Rubner, Durst, JOKA/Britex, sowie Prefa.

 

Bezirk: Bozen, Eisacktal