Von: Ivd
Vahrn – Im Rahmen der diesjährigen lvh-Ortsversammlung in Vahrn stand alles im Zeichen der Zukunft des Handwerks – mit Einblicken in einen erfolgreichen Betrieb, aktuellen Informationen zu Steuer- und Rechtsfragen sowie einem starken Plädoyer für mehr Sichtbarkeit von Frauen im Handwerk.
Gastgeber der Versammlung war die Ekos GmbH, ein Betrieb der Kostner Gruppe. Geschäftsführer Andres Kostner präsentierte eindrucksvoll die Entwicklung des Unternehmensnetzwerks, zu dem neben der Ekos GmbH auch die Kostner GmbH, die Kostner Service GmbH sowie die Ide’n GmbH zählen. Die Besichtigung bot den Teilnehmern praxisnahe Eindrücke und zeigte, wie moderne Betriebsführung in der Region funktioniert.
Siegfried Unterweger, Orts- und Bezirksobmann des lvh, eröffnete die Versammlung mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr – darunter die Eisacktaler Wirtschaftsschau, den Generation H-Aperitif mit der Verleihung der Goldenen Ehrennadel an Franz Rigger, Christof Weissteiner und Barbara Michaeler Plaickner sowie die Erfolge von Fabian Fischnaller (Überbacher Bau GmbH) bei den WorldSkills in Lyon. Mit Blick auf die bevorstehenden Gemeindewahlen und die „KidsAcademy“ unterstrich Unterweger die Bedeutung der politischen und gesellschaftlichen Teilhabe des Handwerks.
Einen wichtigen Impuls setzte Susanne Niederkofler Unterweger, Vertreterin der Frauen im Handwerk. Sie machte deutlich, wie zentral die Sichtbarkeit und Mitbestimmung von Frauen in Handwerksbetrieben ist – ein Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Fachlich ging es weiter mit zwei informativen Beiträgen: Markus Aschbacher, lvh-Büroleiter für die Bezirke Brixen, Gröden, Klausen und Wipptal, klärte über die aktuellen Neuerungen im Steuer- und Arbeitsrecht auf. Unter dem Titel „Keinen Durchblick im Steuer- und Arbeitsrechtsdschungel?“ gab er praxisnahe Tipps und Orientierung für Betriebsinhaber.
Vanessa Ehsani, Mitarbeiterin der lvh-Abteilung Innovation & Neue Märkte, stellte das Nachhaltigkeitslabel Südtirol für das Handwerk vor. Sie zeigte, wie sich Betriebe mit dem Label nicht nur ökologisch positionieren, sondern auch konkrete Vorteile bei der Auftragsvergabe und im Marktauftritt sichern können.
Abschließend informierte Bürgermeister Andreas Schatzer über aktuelle Entwicklungen in der Gemeinde Vahrn – ein Zeichen für den engen Schulterschluss zwischen Kommunalpolitik und regionalem Handwerk.
Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen