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Viel jugendlicher Einsatz für die gute Sache

Samstag, 05. April 2025 | 16:55 Uhr

Von: luk

Bozen – Am Samstagnachmittag haben die Jugendlichen des Projekts „72h ohne Kompromiss“ die Ziellinie erreicht und diverse gemeinnützige Projekte in mehreren Gemeinden Südtirols erfolgreich abgeschlossen. „Die vergangenen 72 Stunden waren sehr intensiv, mit vielen berührenden Eindrücken und Erfahrungen: Die jungen Leute zu sehen, ihren Enthusiasmus und ihren Tatendrang, aber auch die Mithilfe aus der Bevölkerung waren für uns alle ein beeindruckendes Erlebnis“, so das Resümee der Organisatoren der Jugendaktion.

Am Mittwochnachmittag sind die jungen Menschen in Bozen angekommen, motiviert, gespannt auf das, was sie erwartet, und gut ausgerüstet. Am Samstagnachmittag, nach drei Tagen Einsatz und Arbeit, haben sie sich wieder in Bozen getroffen und das Erlebte mit Fotos Revue passieren lassen. „Wir waren eine bunt zusammengewürfelte Gruppe und kannten uns vor dem Projekt überhaupt nicht – umso schöner war es, wie schnell wir zusammengefunden haben. Wir hatten viel Spaß, haben uns bestens verstanden und wurden sehr herzlich empfangen. Es war total schön, auch die Bewohner*innen im Seniorenwohnheim kennenzulernen – ein echt cooles Erlebnis!“, sagt Emily Graf Mair. Sie hat gemeinsam mit ihrer Gruppe ein Seniorenfest in Martinsbrunn organisiert.  Auch Eva Flarer, die mit ihrer Gruppe in der Tagesstätte KIMM in Kardaun mitgearbeitet hat, blickt positiv auf die Aktion zurück: „Wir sind eine Gruppe von Schulfreund*innen – und durch das Projekt noch enger zusammengewachsen. Die gemeinsamen Erlebnisse haben uns total zusammengeschweißt, und wir hatten richtig viel Spaß dabei!“

Geschafft haben die Jugendlichen in den vergangenen Tagen viel. Sie haben Tagesstätten umgestaltet, Feste in Altersheimen organisiert, Außenbereiche verschönert und vieles andere mehr gemacht.

Bei der Materialbeschaffung waren viele Betriebe und Privatpersonen behilflich, koordiniert hat dies die sogenannte „Hotlinegruppe“. „Es war wirklich spannend. Wir haben über die sozialen Medien und in Zusammenarbeit mit Südtirol 1 und Radio Tirol Aufrufe an die Bevölkerung gestartet und mit Betrieben gesprochen, um Materialien für die Gruppen des Projekts zu besorgen. Es war schön zu sehen, wie viele Menschen in Südtirol sich spontan gemeldet und mitgeholfen haben“, berichtet Sara Burger, die in der „Hotlinegruppe“ mitgearbeitet hat.

„Die Jugendlichen haben in den vergangenen Tagen Großartiges geleistet. Wir sind stolz auf sie und hoffen, dass sie sich noch lange mit Freude an diese Tage erinnern und viel Positives mitnehmen. Schließlich haben sie gezeigt, wie viel möglich wird, wenn sich viele gemeinsam für die gute Sache einsetzen“, bedanken sich die Organisatoren youngCaritas, Südtiroler Jugendring und Südtirols Katholische Jugend. Ein Dank geht auch an das Amt für Jugendarbeit und die Stiftung Südtiroler Sparkasse, die das Projekt unterstützt haben.

Bezirk: Bozen

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