lvh erfreut über Energieförderung 2025

Wärmepumpen-Offensive bringt Schwung für Südtirols Handwerk

Donnerstag, 03. April 2025 | 10:41 Uhr

Von: luk

Bozen – Mit der jüngst von der Landesregierung beschlossenen Wärmepumpen-Offensive geht Südtirol einen wichtigen Schritt in Richtung Klimaneutralität – und bietet gleichzeitig neue Chancen für Handwerksbetriebe.

Die überarbeiteten Förderlinien der Landesregierung, gültig ab 2025, erhöhen nicht nur die Beitragssätze für Private, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen deutlich, sondern setzen auch neue Qualitätsstandards. Besonders erfreulich: Der Förderzeitraum für Wärmepumpenprojekte wurde bis 31. Juli 2025 verlängert.

Für das Südtiroler Handwerk bedeutet die neue Regelung einen deutlichen Impuls. „Die Entscheidung der Landesregierung ist ein wichtiges Signal für nachhaltiges Bauen und Sanieren“, betont lvh-Präsident Martin Haller. „Sie entlastet nicht nur Bürger und Betriebe, sondern schafft auch konkrete Aufträge für unsere Handwerkerinnen und Handwerker vor Ort.“

Auch Harald Kraler, Obmann der Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechniker im lvh, begrüßt die Initiative: „Die Wärmepumpe ist eine Schlüsseltechnologie für die Umsetzung des Klimaplanes 2040, der nur über Förderungen möglich ist“, unterstreicht Kraler. „Diese sind ein entscheidender Anreiz, fossile Heizsysteme durch moderne, umweltfreundliche Alternativen zu ersetzen“, so der Obmann.

Die neuen Beitragssätze sprechen eine klare Sprache: Private erhalten künftig bis zu 60 Prozent der anerkannten Kosten zurück, bei Mehrfamilienhäusern mit mindestens fünf Einheiten steigt die Förderung sogar auf bis zu 80 Prozent. Auch Unternehmen profitieren: Kleine Betriebe erhalten bis zu 60 Prozent, mittlere bis zu 50 Prozent und große bis zu 40 Prozent der Investitionskosten rückerstattet.

Besonderes Augenmerk legen die neuen Richtlinien auf die Geräuschentwicklung von Luftwärmepumpen. Nur Geräte mit niedrigem Schallleistungspegel sind künftig förderfähig – ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Akzeptanz in dicht besiedelten Wohngebieten.

Die Wärmepumpen-Offensive zeigt beispielhaft, wie Klimaschutz und Wirtschaftsförderung Hand in Hand gehen können. Die Maßnahme bietet nicht nur klare ökologische Vorteile, sondern auch eine konkrete wirtschaftliche Perspektive für Südtirols Handwerk. lvh-Präsident Haller bringt es auf den Punkt: „Diese Entscheidung bringt nachhaltige Impulse für unsere Betriebe und stärkt die regionale Wertschöpfung – genau das braucht Südtirol jetzt.“

Bezirk: Bozen

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