Steigerung von fast vier Prozent

Wohnen in Bozen: Die Preise ziehen immer mehr an

Donnerstag, 30. Januar 2020 | 11:20 Uhr

Von: luk

Bozen – Die Immobilienpreise in der Region Trentino Südtirol – speziell aber in Bozen – sind im abgelaufenen Jahre weiter angestiegen. Dies geht aus einer Studie des Portals Immobiliare.it hervor.

Demnach sind die Preise die für eine Immobilie verlangt werden im vergangenen Semester um 1,4 Prozent gestiegen. Die beim An- und Verkauf verlangten Summen hingegen um 0,6 Prozent. Wer in der Region Trentino-Südtirol eine Wohnung kaufen will, musste im Dezember 2019 im Durchschnitt 2.862 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Die Mieten bewegten sich im Durchschnitt bei 10,01 Euro.

Was Bozen betrifft, lagen die Preise pro Quadratmeter im Durchschnitt bei 3.663 Euro. Das ist ein Plus von 3,8 Prozent im zweiten Semester 2019. In Trient waren die Preise mit einem Plus von nur 0,1 Prozent relativ stabil geblieben. Hier sind pro Quadratmeter 2.584 Euro fällig, so Immobiliare.it.

Was die Mieten anbelangt, wurde in Trient eine Zunahme von 2,6 Prozent verzeichnet, während in Bozen die Mieten um 1,6 Prozent fielen. Dennoch ist Bozen die teuerste Stadt in der Region bei Mieten. Hier werden pro Quadratmeter drei Euro mehr verlangt, als in Trient. Wer eine 60 Quadratmeter große Wohnung anmieten möchte, muss laut Immobiliare.it 827 Euro pro Monat auf den Tisch legen. In Trient reichen 646 Euro für eine vergleichbare Immobilie.

Bezirk: Bozen